Brennende Herzen in der Basilika - Zahlreiche Paare empfingen am 12.02. Segen beim ökumenischen Gottesdienst zum Valentinstag / Liebe braucht „Renovierung“

 

(Hier handelt es sich um den leicht bearbeiteten Artikel von Mario Deller am 14.02. 12 im Obermain Tagblatt, S. 3)



Weiter unten finden Sie die Predigt von Pfarrerin Sabine Schmid-Hagen.

Nichts ist heißer als das Feuer der Liebe. So hatten sich am vergangenen Sonntagnachmittag trotz immer noch fast arktischer Außentemperaturen mehr als 100 Paare auf dem Weg nach Vierzehnheiligen gemacht, um dem anlässlich des Valentinstages angebotenen ökumenischen Segnungsgottesdienst unter dem Motto „Gott schützt die Liebenden“ teilzunehmen. Bei allen warmherzigen Worten machten die Geistlichen aber auch deutlich, dass Ehen vor allem dann funktionieren, wenn man die Beziehung als nie endende „Baustelle“ begreift.

Verliebtsein kennt bekanntlich kein Alter. So traten an diesem kalten, aber sonnenumfluteten Sonntagnachmittag sowohl junge, frischverliebte Paare in die Basilika als auch solche, die schon vor 20, 30 oder noch mehr Jahren den Bund fürs Leben schlossen und noch heute gemeinsam „durch dick und dünn gehen“.

P. Heribert Ahrens, Pfarrerin Sabine Schmid-Hagen, P. Christoph Kreitmeir und Sr. Christina Schirner, die heuer gemeinsam die ökumenische Segnungsfeier zum Valentinstag anboten, freuten sich sehr, mehr als hundert Paare in der ehrwürdigen Wallfahrtskirche begrüßen zu können.

„Einer hat uns angesteckt mit der Flamme der Liebe“, hieß es im gemeinsam gesungenen Eröffnungslied zum Auftakt des Gottesdienstes – und die Händchen haltenden Paare sahen abwechselnd auf den Liedzettel und dem Partner oder der Partnerin verliebt in die Augen.

„Du kannst nicht leben ohne Menschen, in deren Herzen du einen festen Platz hast und kannst nicht leben ohne Menschen, die du magst und für die du dich verantwortlich fühlst. Wir sind geboren, um geborgen zu sein und um Geborgenheit zu schenken“, brachte P. Christoph Kreitmeir zum Ausdruck, dass Beziehungen eben immer ein Geben und Nehmen sind. In dem Gottesdienst kam aber auch zur Sprache, dass es in der Ehe darauf ankommt, bei aller Zweisamkeit dem Partner oder Partnerin die Eigenständigkeit zu belassen: „Liebe heißt, Feuer zu sein, ohne einander zu verbrennen, sich nahe zu sein, ohne einander zu besitzen“.

Die Predigt in der ökumenisch gestalteten Gottesdienstfeier hielt die evangelische Pfarrerin Sabine Schmid-Hagen, die ihren Mann, Pfarrer Matthias Hagen, vor knapp 30 Jahren im Jahre 1984 kennen gelernt hatte, wie sie zu Beginn den versammelten Gläubigen verriet. In ihrer bildhaften und somit sehr anschaulichen Predigt verglich Schmid-Hagen die Liebe mit einem Haus. Nach dem Einzug in dieses Haus – gemeint ist die Eheschließung – wäre, so Schmid-Hagen, es falsch, sich einfach gemütlich zurückzulehnen. Dieses „Haus“, sprich die Ehe, müsse vielmehr immer wieder geputzt, umgeräumt oder gelüftet werden und benötige gelegentlich auch einen neuen Anstrich, gleichsam eine „Renovierung“, eine Erneuerung. Um das „Haus der Beziehung“ wohnlich zu halten, sei es erforderlich, hin und wieder Zeit und Kraft zu investieren und – bei schon stärkeren „Rissen“ unter Umständen auch Hilfe von außen in Anspruch zu nehmen. „Auf der Baustelle der Liebe wird es nie langweilig“, brachte es die Pfarrerin auf den Punkt.

Liebe, ging Schmid-Hagen in ihrer Predigt auf einen weiteren wichtigen Aspekt ein, meine aber keine Selbstverleugnung. Voraussetzung für eine funktionierende Beziehung sei auch, sich selbst anzunehmen.

"Beschütze diese Paare und gib, dass sie ihre Liebe täglich neu entdecken dürfen"
, sprachen die Geistlichen sodann in den Fürbitten und schlossen in diese auch jene Beziehungen mit ein, in denen es momentan nicht so gut läuft: „Gott möge den Liebenden Kraft und Mut geben, in Krisen wieder aufeinander zuzugehen“.

Schließlich – als schönem und natürlich sehr emotionalem Höhepunkt des Gottesdienstes - schritten die Paare nach vorne, um für sich und ihre Ehe von den Geistlichen den Segen Gottes zu empfangen. Sich an den Händen führend fühlten sich die Paare in diesem Moment zwangsläufig an den Gang zum Traualtar erinnert. Bei manchen, wie bei Michael und Brigitte Kolb aus Bad Staffelstein, die vor 21 Jahren heirateten, liegt der schönste, bis heute unvergessene Tag im Leben schon ein Weilchen zurück. Bei anderen, wie Bernhard und Christa Fischer aus Redwitz hat Amors Pfeil erst vor zwei Jahren ins Herz getroffen.

Wunderschön war es anzusehen, wie die Pärchen voller Inbrunst mitbeteten, mitsangen und gemeinsam diesen Gottesdienst feierten. Die Partner sagten quasi noch einmal „Ja“ zueinander. Bei der Segnung durften sich die Paare auch über ein hübsches Kärtchen freuen, das – in Anlehnung an die Predigtworte – ein in einem Haus „wohnendes“ Herz zeigt.

Vorbeugen ist besser als heilen – das gilt auch im Hinblick auf Beziehungen. Der ökumenische Segnungsgottesdienst in Vierzehnheiligen hat die teilnehmenden Paare innerlich gestärkt, ihre Liebe gefestigt, aber ihnen auch vor Augen geführt, dass wie ein Haus auch eine Ehe „in Schuss gehalten werden“ muss. Ein nettes Wort, ein Strauß Blumen, geschenkte Aufmerksamkeit – auch, aber eben nicht nur am heutigen Valentinstag tun Frischverliebte wie ältere Paare gut daran, sich in der Ehe als „Beziehungshandwerker“ zu betätigen. Man sollte damit nicht warten, bis die ersten Risse entstehen, denn dann gestaltet sich die Renovierung weitaus schwieriger.

 
Seit über 20 Jahren verheiratet und verliebt wie am ersten Tag: Auch Michael und Brigitte Kolb aus Bad Staffelstein nahmen am Segnungsgottesdienst für Paare in der Basilika Vierzehnheiligen teil.
Seit über 20 Jahren verheiratet und verliebt wie am ersten Tag: Auch Michael und Brigitte Kolb aus Bad Staffelstein nahmen am Segnungsgottesdienst für Paare in der Basilika Vierzehnheiligen teil.
 
Blicke sagen oft mehr als Worte. Um den Segen Gottes für ihre noch junge Beziehung zu erbitten, kam dieses Paar eigens aus Burgebrach angereist.
Blicke sagen oft mehr als Worte. Um den Segen Gottes für ihre noch junge Beziehung zu erbitten, kam dieses Paar eigens aus Burgebrach angereist.
 
Das ist gelebte Ökumene: P. Heribert Arens segnete auch die evangelische Pfarrerin Schmid-Hagen, die die Gottesdienstpredigt hielt, und ihren Gatten, Pfarrer Matthias Hagen.
Das ist gelebte Ökumene: P. Heribert Arens segnete auch die evangelische Pfarrerin Schmid-Hagen, die die Gottesdienstpredigt hielt, und ihren Gatten, Pfarrer Matthias Hagen.
 

Hier nun der Wortlaut der Predigt von Pfarrerin Sabine Schmid-Hagen:

Ansprache „Im Haus der Liebe“


Liebe Schwestern und Brüder,

ein Ankommen in der Liebe, das war es für mich, als ich 1984 meinen Mann kennen lernte und wir über manche Hindernisse hinweg zueinander fanden. Ein Ankommen in der Liebe. Und auch wenn wir durch unterschiedliche Studienorte zunächst die meiste Zeit räumlich voneinander getrennt lebten, begannen wir uns einzurichten. Wir richteten uns ein in unserer Liebe, in dem Haus unserer Liebe, in dem wir da angekommen waren.

Ich denke, diese Erfahrung kennen alle Menschen, die lieben und deren Liebe erwidert wird: Dass die Sehnsucht nach Geborgenheit und einem Zuhause in dem Geliebten oder in der Geliebten ihr Ziel gefunden hat. Dass das Sichfremdfühlen in dieser Welt ein Ende hat und dass sich in und durch dieses Miteinander etwas aufbaut: ein Haus der Liebe, das uns mit Leib und Seele, mit Haut und Haaren ein Zuhause ist.

Im Text von Phil Bosmanns haben wir es gehört: Allein die Liebe ist das Haus, in dem wir wohnen können, so schreibt er - wobei er sicherlich nicht nur die Liebe zwischen zwei Lebenspartnern meint.

Nach dem Ankommen und Einziehen in diesem Haus der Liebe geht es freilich gleich weiter. Dieses Haus wartet ja darauf, gestaltet und ausgebaut zu werden. Wohnlich und behaglich soll es werden, soll so sein, dass diese beiden unterschiedlichen Menschen sich wohl fühlen können. Bei aller Freude über dieses neue Zuhause ist das auch Arbeit. Manchmal braucht es einige Mühen, bis die beiden ihre Interessen und Wünsche, Hoffnungen und Vorstellungen aufeinander abgestimmt haben und ein jeder zufrieden ist. Langsam, Stück für Stück wird so das Haus gefüllt. Raum zum Arbeiten und Ruhen braucht es, zum Essen und Lieben. Vielleicht braucht es einen Raum, um sich zurückzuziehen. Oder es kommen Kinderzimmer dazu und Gästezimmer für Freunde und weitere Mitbewohner.

Gemeinsame Interessen und Hobbys halten Einzug, Erlebnisse und Erfahrungen, Andenken und Zukunftspläne, das alles schafft sich einen Raum.
Ist das Haus dann einigermaßen aufgebaut und eingerichtet, geht die Arbeit dennoch weiter: Es muss geputzt und poliert werden, soll dieses Haus nicht verstauben und seinen Glanz verlieren. Manchmal muss etwas zur Haustür rausgefegt oder unterm Teppich hervorgekehrt werden. Mal muss etwas umgeräumt werden, was so nicht mehr passt. Oder die Fenster müssen zum Lüften weit geöffnet werden, damit eine frische Prise das Haus durchweht und alles Verbrauchte wegpustet. Und von Zeit zu Zeit wird ein neuer Anstrich nötig sein.

Vor allem aber wenn das Haus der Liebe in die Jahre kommt, dann kann es auch geschehen, dass wir eines Tages erschrecken und sehen: Da bröckelt ja der Putz. Und da, da hat sich ein Riss im Mauerwerk gebildet. Und dort hinten in der Ecke, da hat sich ein hässlicher Fleck ausgebreitet. Und: Spüren wir da nicht eine kalte Zugluft, die uns frösteln lässt?

Liebe Schwestern und Brüder, ja es kann so weit kommen, auch im Haus der liebe, weil das Leben immer Spuren hinterlässt und sich abzeichnet, uns Menschen abnutzt, unsere Kraft braucht und verbraucht, auch unsere Liebeskraft. Wir Menschen neigen ja leider oftmals zur Bequemlichkeit. Vielleicht haben wir uns eine Weile zu sehr in unserem Haus der Liebe zurückgelehnt, die Dinge ihren Gang gehen lassen und uns zu wenig um dieses Zuhause gekümmert. Und ich meine: Das ist auch ganz normal und nicht so schlimm. Die Frage ist nur, wie wir mit diesen Rissen, den Flecken, der Kälte und den Erosionsbewegungen umgehen. 
Versuchen wir sie zu ignorieren? Vielleicht zu verhängen, schnell etwas davor zu stellen, zu vertuschen oder zu verschweigen? Wir alle wissen: davon geht kein Riss, kein Fleck, kein Bröckeln weg. Davon wird der Schaden am Ende nur größer.

Nein - Liebe braucht Erneuerung, braucht von Zeit zu Zeit eine Renovierung, wenn sie brüchig zu werden droht, wenn sie dabei ist, Schaden zu nehmen. Und natürlich: Solche Renovierung, die geschieht nicht von selbst. Wir müssen uns aufraffen, müssen investieren - Zeit und Kraft, Phantasie und Kreativität. Wir müssen vielleicht auch überlegen, ob wir nicht Hilfe und Beratung von außen benötigen. Vielleicht haben wir dann Angst, Angst ob die Risse noch zu kitten sind oder es nicht zu spät ist.

Doch Gott sei Dank – wir stehen mit diesen Aufgaben niemals alleine da. Unsere kleine menschliche Liebe steht unter Gottes Schutz. Sie ist geborgen, hinein geborgen in eine größere Liebe, in die Liebe Gottes. Bleibt in meiner Liebe, sagt Jesus darum im Johannesevangelium. Diese Liebe spannt sich aus über uns wie ein bergendes Dach, unter dem unser kleines Lebens- und Liebeshaus stehen und bestehen darf. Bleibt in meiner Liebe. Solange ihr unter ihrem Schutz und Segen bleibt, von dieser Liebe her Eure Liebe versteht und gestaltet, braucht Ihr nichts zu fürchten.

Bleibt in meiner Liebe! Das heißt zu allererst: Begreift, dass Ihr von Haus aus selbst Geliebte seid. Wie mich mein Vater geliebt hat, so liebe ich Euch auch. Ihr seid willkommen in diesem Haus der Liebe, ihr müsst Euch Euren Platz nicht erst erkämpfen, auch nicht gegen irgendwen Euch behaupten. Ihr dürft unter diesem bergenden Dach der Liebe Gottes sein mit allem, was Ihr mitbringt an Gutem und an Schweren. Ihr seid Kinder der Liebe Gottes, ganz unabhängig davon zunächst, was in Eurem Lebenshaus gut und schief geht. Und weil Ihr Kinder der Liebe Gottes seid, wird dieser Gott Euch immer wieder Zugang zu seiner Liebe geben. Wer unter dem Dach der Liebe Gottes lebt und bleibt, der hat in seinem Lebenshaus eine Vorratskammer der Liebe, ob es ihm bewusst ist oder nicht. Aus ihr darf er schöpfen, um die eigene Liebe zu speisen und zu stärken. Das ist mein Gebot, sagt Jesus: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Und es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. So ist Jesus für uns da. So will er uns helfen und unterstützen, dass wir immer wieder neu anfangen und zu seiner Liebe zurückfinden können. Ja, sein Leben hat er dafür gegeben, dass uns das möglich ist.

Um Hingabe, um das Füreinander-Dasein geht es letztlich auch unserer Liebe. Allerdings hat dieses Gebot auch eine gefährliche Seite. Es ist offen für zwei Missverständnisse. Das erste Missverständnis war lange weit verbreitet, auch in christlichen Kreisen: Dass diese Hingabe und das Dasein für den anderen nur einseitig verstanden wurde, nämlich vor allem von der Frau in einer Partnerschaft praktiziert und mehr oder weniger erwartet wurde. Sie passte sich an, steckte zurück und der Mann bestimmte oft, was in dem gemeinsamen Haus der Liebe gemacht und unternommen wurde und wie es darin aussehen sollte. Das zweite Missverständnis hängt eng damit zusammen: Bei jeder Liebe steht die Liebe zu sich selbst am Anfang. Christliche Liebe verlangt keine Selbstverleugnung oder dass man sich selbst gering achtet. Nur wer sich selbst annimmt und liebt, wer sich seiner selbst gewiss ist, kann letzten Endes von sich selbst absehen und für andere selbstlos da sein.

Bleibt in meiner Liebe! Füreinander – miteinander planen, bauen, renovieren im Haus der gemeinsamen Liebe. Es nicht allein nach den eigenen Bedürfnissen ausrichten, sondern so, dass beide sich wohl fühlen können. Wahrnehmen, wo Bedürfnisse und Vorlieben sich ändern und darauf eingehen. Auf der Baustelle der Liebe wird es niemals langweilig. Und: So unterschiedlich wir Menschen sind, so verschieden werden auch unsere Lebens- und Liebeshäuser sein.
Dennoch habe ich bei dem Schriftsteller Gary Chapmann einige Anregungen gefunden, wie das Haus unserer Liebe wohnlich bleiben kann und was seinen Bestand sichern kann. Eine Art „Schöner wohnen“ für die Liebe. Er beschreibt dabei fünf Sprachen der Liebe, und ich denke, das leuchtet ja unmittelbar ein: Die Atmosphäre eines Hauses wird mitbestimmt durch den Ton, der in einem Haus herrscht.

Chapman schreibt:
Wir sprechen unterschiedliche Sprachen der Liebe, wir sprechen nicht alle Sprachen, nur einige. Diese Sprachen wollen wir Ihnen vorstellen. Spüren Sie ein wenig nach: Was sind meine Lieblingssprachen?

Lob und Anerkennung:
Komplimente, ermutigende Worte, kleine Freundlichkeiten zwischendurch, ein Grundmaß an Höflichkeit, immer wieder mal sagen, was man am anderen schätzt und bewundert - alles das sind Facetten dieser Sprache der Liebe.

Zweisamkeit:
Dazu gehört „Qualitätszeit“ - also Zeit, die die Partner nur miteinander verbringen und in der sie die ungeteilte Aufmerksamkeit des jeweils anderen genießen. Es ist die Zeit für Zwiegespräche, für Gedankenaustausch.
Es ist aber auch die Zeit, etwas bewusst gemeinsam zu tun; etwas, was beiden Partnern Spaß macht.

Geschenke, die von Herzen kommen:
Schenken ist eine Geste, die in jeder menschlichen Kultur eine wichtige Rolle spielt. Für viele Menschen, die mit dieser Muttersprache der Liebe aufgewachsen sind, sind Geschenke ein sichtbares Zeichen der Zuneigung.

Hilfsbereitschaft:
Menschen, die diese „Sprache“ sprechen, fühlen sich geliebt, wenn der Partner ihnen zuliebe etwas tut, ihnen in irgendeiner Weise hilft. Und umgekehrt zeigen sie ihre Liebe weniger durch Worte, sondern eher, indem sie sich bemühen, dem anderen etwas Gutes zu tun.

Zärtlichkeit:

Wer in dieser Liebessprache aufwuchs, für den sind Berührungen die deutlichsten Signale von Liebe und Zuneigung. Dazu gehört jede Form der körperlichen Zärtlichkeit, eine liebevollen Umarmung und ein Kuss bis hin zur sexuellen Begegnung zwischen den Partnern.
(vgl.: Chapman, Gary: Die fünf Sprachen der Liebe. Franke-Verlag)

Liebe Schwestern und Brüder,
haben Sie Anregungen gefunden für Ihr Haus der Liebe?
Ich wünsche es Ihnen. Und ich wünsche Ihnen viel Freude beim weiteren Einrichten, Gestalten, Verändern und Erneuern Ihrer Liebe. Jesus sagt dazu weiter: Wenn Ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in der Liebe bleiben. Und: Dies habe ich gesagt, damit meine Freude in Euch ist und damit Eure Freude vollkommen ist.

Wenn wir unter dem bergenden Dach seiner Liebe bleiben, werden wir dort alles finden, was wir brauchen: Seinen Segen und seine Geistkraft, Mut und Phantasie. Damit unsere Freude groß und vollkommen werde.
Denn: Gott schützt die Liebenden. Amen.