Gott suchen kann ich auf vielen Wegen,
finden werde ich ihn dort, wo ich liebe.  

Christa Carina Kokol

Gottesdienst Termine

Kalender

Monats-Schaukastenplakat

März 2017
Geistliche Impulse

Wallfahrtsthema 2013

Skulptur „Füße“ im Stift Vorau in der Steiermark (Bild: P. Christoph Kreitmeir)
Skulptur „Füße“ im Stift Vorau in der Steiermark (Bild: P. Christoph Kreitmeir)

„Fürchte dich nicht - glaube nur“ (Mk 5, 36)

Unter diesem Leitwort haben Sie sich aufgemacht zur Wallfahrt im Jahr des Glaubens 2013. Die meisten von uns sind in den Glauben „hineingeboren“. Unsere Eltern haben uns als Kinder taufen lassen – im Vertrauen, dass sie uns damit etwas Gutes tun. Und das haben sie uns geschenkt, als sie uns in die Gemeinschaft der Glaubenden hineingeführt haben: Sie haben uns die Zusage Gottes geschenkt: „Du bist mein geliebtes Kind! Ich begleite dich durch das Leben in guten und in schweren Zeiten.“ Sie haben uns hineingenommen in die Gemeinschaft derer, die dem Wort Jesu vertrauen: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28, 20)

In diesem Vertrauen geht der Getaufte durchs Leben – mal in großer Gewissheit, mal angefochten und von Zweifeln geplagt. Dieses Vertrauen will der Pilger in der Wallfahrt stärken und festigen. Er bricht auf zu Gott hin. Er geht seinen Weg und vergewissert sich: „Ich bin nicht allein. Andere gehen mit mir den gleichen Weg, Gott geht mit mir.“ Er kommt zum Ziel, zu Gott – bei dem auch sein Lebensweg einmal zum Ziel kommt. „Geh mit Gott!“, so sagen wir oft beim Abschied. Geh mit Gott, dann kann dein Weg gelingen. „Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?“ (Röm 37, 31)

Wer das Wagnis dieses Glaubens eingeht, geht mit mancher Ungewissheit. Aber tief im Herzen trägt er eine Zuversicht mit, die Furcht überwinden kann. 

(Text: P. Heribert Arens)


Gebet

Die sich aufgemacht haben zu dir, o Herr,
tragen eine unstillbare Sehnsucht im Herzen.
Sie sind immer unterwegs,
nie am Ziel, nirgends zu Hause.

Die sich aufgemacht haben zu dir, o Herr,
suchen nach Weggefährten.
Sie wissen, dass man nicht allein den Weg findet,
dass man nicht allein bei dir ankommen kann.

Die sich aufgemacht haben zu dir, o Herr,
wissen, dass das Ziel nichts ist ohne den Weg zum Ziel.

Die sich aufgemacht haben zu dir, o Herr,
werden manches Leid erfahren.
Aber dein Näherkommen
schenkt unverlierbare Freude.

(vgl. Severin Schneider – zu Psalm 34)