Gott suchen kann ich auf vielen Wegen,
finden werde ich ihn dort, wo ich liebe.  

Christa Carina Kokol

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Geistliche Impulse

Texte zum Nachdenken Nr.55

Grundirrtümer des Lebens

1.    Als erwachsener Mensch muss ich von allen geliebt und anerkannt werden, besonders von bedeutenden Persönlichkeiten meiner Umgebung.
2.    Ich muss unbedingt auf mehreren Gebieten kompetent, fähig und erfolgreich sein, um als wertvolles Glied der menschlichen Gesellschaft anerkannt zu werden.
3.    Ich empfinde es als Katastrophe, wenn die Dinge nicht so laufen, wie ich sie mir gedacht habe.
4.    Ich bin doch nicht allein für Glück und Zufriedenheit verantwortlich. Mein Glück hängt doch in erster Linie von anderen Menschen ab, von meinen Eltern, meinem Partner und meinen ehemaligen Erziehern. Aber auch die Umstände und die Gesellschaft sind für mein Glück verantwortlich.
5.    Es ist leichter für mich, Schwierigkeiten im Leben zu umgehen, als sie eigenverant-wortlich ins Auge zu fassen.
6.    Ich finde es gut, wenn man abhängig von anderen Menschen ist, vor allem, wenn sie stärker, intelligenter und verlässlicher sind.
7.    Ich bin von meiner Vergangenheit abhängig. Sie hat mein Leben gestaltet, und sie wird unweigerlich immer wieder alle meine Handlungsweisen bestimmen.
8.    Ich finde es menschlich wichtig, sich die Probleme und Schwierigkeiten anderer Menschen zu Herzen zu nehmen und intensiv darüber nachzudenken.
9.    Ich kann mich mit Unvollkommenheit nicht zufrieden geben. Ich empfinde es als eine Katastrophe, wenn eine perfekte Lösung nicht gefunden wird.

Frank Blachmann