Gott suchen kann ich auf vielen Wegen,
finden werde ich ihn dort, wo ich liebe.  

Christa Carina Kokol

Gottesdienst Termine

Monats-Schaukastenplakat

April 2017
Geistliche Impulse

Texte zum Nachdenken Nr.92

Gebet

Vater,
Du schaust mich an und weißt alles.
Wie ich wurde, der ich bin:
Du überschaust es.
Was ich verdränge
und nicht wahrhaben will,
vor dir liegt es offen da.
Was ich ängstlich verberge
vor anderen Menschen:
Du nimmst es wahr.
Du kennst das Bild,
das ich mir von mir selber mache.
Das Unbewältigte, das Unverheilte.
Du erschaust es.
Meine Schwachstellen, meine Verborgenheiten
sind dir nicht verborgen;
du weißt, wo ich der Verwandlung
bedarf.
O Gott, wie gut ist es,
dass ich nicht allein bin mit mir.
Wie gut, ganz und gar erkannt,
ganz und gar bejaht zu sein.

Sabine Naegeli