Zum Inhalt springen

Br. Paul feiert seinen 90. Geburtstag

Bruder Paul (2.v.r.) feierte seinen 90. Geburtstag. Dazu gratulieren (v.l.) Kongregationsvikarin Schwester Katharina Horn, Guardian Pater Maximilian Wagner und der
Datum:
Veröffentlicht: 4.2.26
Von:
Gerd Klemenz

Am vergangenen Mittwoch den 04.Feb. feierte Bruder Paul Plank im Mutterhaus Vierzehnheiligen seinen 90. Geburtstag. Zu den Gratulanten zählten Guardian Pater Maximilian Wagner, seine Mitbrüder, die Kongregationsvikarin Schwester Katharina Horn, die Franziskusschwestern sowie der Erste Bürgermeister Mario Schönwald, die dem Jubilar persönlich ihre Glück- und Segenswünsche überbrachten. Pater Maximilian hatte sein Akkordeon mitgebracht und so gab es ein Geburtagsständerla für den Jubilar. Bruder Paul wurde als Sebastian Plank in Thalkofen bei Vilsbiburg in der Diözese Regensburg geboren. Er war das dritte von sechs Kindern. Von September 1942 bis Juli 1950 besuchte er – mit einer längeren kriegsbedingten Unterbrechung – die Volksschule in Hölsbrunn. Im August 1950 begann er eine Schreinerlehre in Altersberg und besuchte während dieser Zeit die Berufsschule in Reisbach. Seine Gesellenprüfung legte er im August 1953 in Dingolfing ab. Anschließend arbeitete er als Schreiner in Moosthenning bei Dingolfing. Am 20. März 1954 trat Sebastian Plank in das Franziskanerseminar in Bamberg ein. Nach weiteren Ausbildungsstationen in Hammelburg wurde er dort im Privatunterricht weitergebildet. Trotz großen Fleißes und Eifers konnte er aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen die staatliche Reifeprüfung nicht ablegen. Dennoch empfahl ihn die Seminarleitung 1958 zur Aufnahme ins Noviziat. Am 7. September 1958 wurde er in Dietfurt als Klerikernovize eingekleidet und erhielt den Ordensnamen Paul. Bereits ein Jahr später entschied er sich bewusst gegen die Priesterlaufbahn und wechselte in den Laienstand. Am 13. November 1959 wurde er in München St. Anna erneut eingekleidet und legte dort seine Erstprofess ab. Die feierliche Profess folgte am 14. November 1963. Den größten Teil seines Ordenslebens wirkte Bruder Paul als Schreiner im Kloster München St. Anna, wo er über 35 Jahre tätig war. Am 1. September 1995 wurde er auf den Mariahilfberg in Amberg versetzt. Dort versah er sechs Jahre lang zuverlässig die Dienste eines Pförtners, Sakristans und Hausvikars. Seit September 2001 lebt Bruder Paul in Vierzehnheiligen. Viele Jahre war er an der Klosterpforte erster Ansprechpartner für Wallfahrer und Besucher. Nach einem ersten Schlaganfall blieb er der Gemeinschaft durch seine stille Präsenz, seine Treue im Gebet und zahlreiche unscheinbare Dienste verbunden. Im Januar 2023 zog Bruder Paul auf die Pflegestation der Franziskusschwestern. Dort konnte er im November 2024 sein 65-jähriges Ordensjubiläum feiern.