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Beginn der Orgelkonzerte in der Basilika

Es finden wieder Orgelkonzert zum Freitagsläuten statt. Guardian Pater Maximilian (li) und Basilikaorganist Georg Hagel an der Riegerorgel in Vierzehnheiligen.(2)
Datum:
Veröffentlicht: 3.5.24
Von:
Gerd Klemenz

Jeden Freitag von Mai bis August erklingt wieder regelmäßig die große Rieger-Orgel in der Wallfahrtskirche in Vierzehnheiligen.

Die „Orgelkonzerte zum Freitagsläuten“ starten jeweils um 15 Uhr mit dem feierlichen Läuten der Georgs-Glocke im Südturm, der größten Glocke des insgesamt elfstimmigen Geläutes.

Anschließend spielt Basilikaorganist Georg Hagel Orgelwerke aus mehreren Jahrhunderten, wobei die gesamte Bandbreite der Klangfarben der großen Orgel zur Geltung kommt. In der Mitte eines jeden Konzertes liest ein Franziskanerpater einen geistlichen Impuls zu einem der vierzehn Nothelfer, den Georg Hagel direkt danach in einer Orgelimprovisation umsetzt und musikalisch interpretiert. Den Abschluss des Konzertes bildet dann eine rauschende Toccata, die im gewaltigen Tutti der Basilikaorgel mit ihren 5000 Pfeifen endet.

Ab August übernehmen dann mit Dr. Markus Blomenhofer, Dr. Markus Brandmeier, Thomas Klostermann, Erik Konietzko, Hubert Reinhard und Oliver Scharold, die weiteren Organisten aus dem Organisten Team der Basilika, die „Orgelkonzerte zum Freitagsläuten“.

Das Instrument der päpstlichen Wallfahrtsbasilika feiert heuer ihr 25-jähriges Jubiläum – im September des Jahres 1999 weihte Erzbischof Dr. Braun die neue Orgel ein und übergab sie ihrer musikalischen Bestimmung.

Der Eintritt zu den Konzerten beim Freitagsläuten ist frei, die Basilika wird nach dem Konzertbeginn geschlossen. Die am Ende eines jeden Konzertes aufgestellten Spendenkörbchen dienen der dringend anstehenden Reinigung und Generalüberholung der „Königin der Instrumente“.